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Analyse

Analytik Jena AG 2013–2014

Aus einem Guss, aber plattformunabhängig – neben einem optimalen Bedienkomfort waren das die Anforderungen an das Software-Interface für innovative Analysetechniken, mit denen uns die Analytik Jena AG betraute. Die Bediensoftware erfüllt auf verschiedenen Plattformen unterschiedliche Nutzeranforderungen, bedient sich jedoch eines einheitlichen Konzepts und Aussehens.

Die Produktpalette der Analytic Jena AG setzt sich aus Messgeräten für bioanalytische Anwendungen im Bereich Life Science sowie optischen High-End Consumer-Produkten zusammen.

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BMW i8

BMW AG, München 2013

Der i8 stellt in vielerlei Hinsicht eine Innovation dar – die Fertigung in CFK, das außergewöhnliche Design und die Verwendung eines aktiv zusammenwirkenden Hybridantriebes. Dem trugen wir bei der Konzeptgestaltung der digitalen Instrumente Rechnung, indem alle relevanten Angaben sowohl für den Verbrennungs- als auch für den Elektromotor klar und verständlich abgebildet werden.

(Foto 2–4: Isabell Leinhos)

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Anzeige- und Bedienkonzepte

BMW AG, München seit 2004

Auf einen Blick – für die BMW Group (BMW, BMW M, BMWi, MINI, Rolls-Royce, BMW Motorrad) entwickeln wir seit mehr als einem Jahrzehnt modulare Anzeige- und Bedienkonzepte, die in Kombiinstrumenten und Head-Up-Displays Anwendung finden. Bei der Gestaltung dieses Zusammenspiels von digitalen und analogen Anzeigetechniken sind wir Partner in den Bereichen Konzeptentwicklung, Informationsstrukturierung und Interfacedesign.
Bildquelle: www.press.bmwgroup.com

C EVOLUTION

BMW AG, München 2013

Null Emission – der C Evolution ist ein 100% elektrisch angetriebener Elektro-Maxi-Scooter, der eine sehr dynamische und sportliche Fahrweise ermöglicht aber dennoch sauber und leise ist – 100% Fahrfreude im doppelten Sinne. Die futuristische Formensprache des Exterieurs haben wir in die Displaygrafik übertragen und mit einem leicht verständlichen, stringenten und unter sämtlichen Umgebungsbedingungen optimal ablesbaren Bedien- und Anzeigekonzept vereint.

(Foto 2: Isabell Leinhos)

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BMW i3

BMW AG, München 2013

Für die Freude an der nachhaltigen Mobilität hat BMW mit dem i3 ein konsequentes, intelligentes und spannendes Fahrzeug auf die Straße gebracht.

Auch für das Anzeige- und Bedienkonzept bedeutete dies einen Wendepunkt auf dem Weg in diese neue Epoche. Hierbei haben wir unsere Ideen, Kompetenzen und Erfahrungen bei der Konzeption und Gestaltung, vorrangig für Kombi- und Head-Up-Displays, eingebracht. Als qualifizierter Dienstleister von BMW haben wir eine ökologische und soziale Nachhaltigkeitspolitik implementiert und erfüllen damit die geforderten hohen Standards.

(Foto 2: Isabell Leinhos)

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Guardian X

Cross Match Technologies GmbH, Jena 2010

Ohne Sprachbarriere – aufgrund der kulturell weit gefächerten, schwer einzugrenzenden Zielgruppe haben wir für einen Fingerprint-Scanner ein neuartiges Interfacekonzept entwickelt, das auf jegliche modale Dialoge und Fehlermeldungen verzichtet. Sämtliche Aufforderungen und Hinweise zur Benutzung werden dem Anwender mit Hilfe von animierten Gesten verdeutlicht. Dadurch kann die grafische Benutzeroberfläche von allen Nutzern unabhängig von Sprache und kulturellem Hintergrund gleichermaßen verstanden werden.

Bei der Aufnahme von Fingerabdrücken ist das korrekte Auflegen der Hand (Postion und Druck) entscheidend. Um zu visualisieren, ob jeder Finger mit dem richtigen Druck aufliegt, wird unter der Hand eine Fläche, die sich wie eine Flüssigkeit verhält, weggedrückt, bis die dargestellte Grenzlinie erreicht wird. Diese leuchtet kurz auf und signalisiert, dass der Scan erfolgreich abgeschlossen wurde. Somit kann man in Echtzeit sehen, welcher Finger zu viel oder zu wenig Druck ausübt und gegebenenfalls sofort korrigieren.

Das Nutzerfeedback für den Druck haben wir an das Phänomen ›Fußabdruck im nassen Sand‹ angelehnt – stellt man den Fuß beispielsweise bei einem Standspaziergang in den nassen Sand, hellt sich der Bereich um den Fuß herum auf. Hebt man den Fuß wieder an, so kehrt die dunkle Färbung des Sandes rasch zurück.

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Neurofeedback-System IF

eldith — Electro-Diagnostic & Therapeutic Systems GmbH, Ilmenau 2002

Unsichtbares sichtbar machen – mit Hilfe des Neurofeedbacks können EEG-Wellen von Patienten in Echtzeit visualisiert werden. Diese bilden die Grundlage für Therapien verschiedener Erkrankungen des Gehirns. Anwendungsgebiete sind unter anderem Epilepsie, ADHS, Tinitus, Migräne und weitere. Das Verfahren gilt als nebenwirkungsfrei – im Gegensatz zu medikamentöser Behandlung. Der Patient trainiert bestimmte Spannungspotentiale im Gehirn gezielt zu beeinflussen, um damit der Erkrankung entgegenzuwirken.

Unser Auftrag war die Gestaltung einer Auswertungs- und Steuerungssoftware für den Ilmenauer Medizingerätehersteller »eldith«. Die Software läuft in den Produktserien NEURO PRAX® und NEURO HOME®, welche ebenfalls von uns gestaltet wurden.

 

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3DIMiR

Forschungsallianz 3Dsensation November 2017 bis November 2019

›Von der Angst zum Vertrauen: 3D-Interaktion zwischen Mensch und industriellen Robotern‹

Fraunhofer IWU, Chemnitz | Friedrich-Schiller-Universität Jena | Intenta GmbH, Chemnitz | NSC GmbH, Zwickau | Opel Automobile GmbH, Rüsselsheim am Main | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg | plavis GmbH, Chemnitz | Sikom Software GmbH, Zwickau | YOUSE GmbH, Berlin

Ambivalente Maschinen: Roboter werden einerseits als Helfer des Menschen gesehen, andererseits oftmals auch als Bedrohung wahrgenommen. Hinsichtlich der demographischen Entwicklung in vielen Ländern wird zukünftig der helfende Aspekt eine immer größere Rolle einnehmen. In der Arbeitsumgebung wird der Roboter dennoch häufig als negativ empfunden – hierbei können abstrakte Ängste, wie z.B. Verlust des Arbeitsplatzes, oder auch reale Gefahren, wie beispielsweise körperliche Verletzungen, eine Bedeutung haben. In dem Projekt 3DIMiR war es unsere Aufgabe, den Industrieroboter mit einem kommunizierenden System auszustatten, so dass der Benutzer mit dem Roboter interagieren kann und kontextsensitiv über die verschiedenen Roboterzustände, die jeweilige Montageaufgabe und mögliche Gefahren informiert wird.

An der Versuchsplattform wurde das neu entwickelte nutzersensitive Interaktionskonzept, welches ein sicheres, angstfreies und kollaboratives Arbeiten zwischen Roboter und Mensch ermöglicht, integriert. Anhand des Versuchsaufbaus wurden mehrere Tests mit Probanden durchgeführt und anschließend ausgewertet.

(Sounddesign für akustisches Feedback: Julius Kraft)

MOVA 3D

Forschungsallianz 3Dsensation August 2016 - Dezember 2019

›Multimodaler Omnidirektionaler 3D-Sensor für die Verhaltensanalyse von Personen‹

Im Seniorenalter möglichst lange selbstbestimmt und in gewohnter Umgebung zu leben und im Notfall dennoch schnell Hilfe zu bekommen, wünschen sich viele Menschen. Das Projekt MOVA 3D setzt hier mit einem technischen Lösungsansatz zum Ambient-Assisted-Living an, indem eine omnidirektionale 3D-Video-Erfassung den gesamten Raum mit einem einzigen Sensor erfasst und Notfälle, wie beispielsweise einen Sturz, detektieren kann. Mittels einer Datenfusion von 3D-Video und 3D-Audio erfolgt eine Verhaltens-, Emotions- und Kontextanalyse. Die Interaktion mit dem System erfolgt hauptsächlich per Sprache – lediglich nicht für den Notfall relevante Zusatzfunktionen werden über einen Touchscreen angeboten. Zusätzlich zu den hoher Standards der Datenschutzaspekte (die Datenverarbeitung erfolgt ausschließlich stationär, nur im Notfall wird eine Verbindung zu einer Leitstelle aufgebaut) soll der Sensor durch seine äußere Erscheinung und der Art und Weise, wie der Nutzer mit dem System interagiert, gut in jedes Wohnumfeld integriert werden können, sowie die allgemeine Akzeptanz befördern. Unsere Aufgaben im Projekt umfassten Analyse und Recherche, Zielgruppendefinition, Erstellung von Personas, Funktionsdefinition, Konzeption, Entwurf, Modellbau, Konstruktion für die Hardwarekomponenten sowie die Erstellung von Nutzerszenarios, Ablaufdiagrammen und Grafiken für die Nutzerschnittstellen.

   

Interfaces für Landmaschinen

John Deere European Technology Innovation Center, Kaiserslautern seit 2006

Computertechnik spielt bei der Bedienung moderner Landmaschinen und der Überwachung des Ernteguts eine immer größere Rolle. Damit sich der Landwirt nicht zum Computerexperten ausbilden lassen muss, sondern sich auf seine eigentliche Arbeit konzentrieren kann, haben wir für die »John Deere Werke Zweibrücken« zwei Interface-Studien konzipiert und gestaltet. In zwei weiteren Projekten betreuen wir nach der erfolgreichen Konzeptionierung die Produktentwicklung bis hin zur Serienreife.

Tool Presetter IF

NT Tool Corporation, Takahama City, Japan 2010

Der »Tool Presetter« – ein optisches Werkzeugvoreinstellgerät des japanischen Herstellers NT Tools, ermöglicht die Vermes­sung und Einstellung von Werkstücken oder rotationssymmetrischen Werkzeugen in besonders einfacher, unaufwendiger und flexibler Weise.

Wir entwickelten neben dem Produktdesign die Konzeption und Gestaltung der grafischen Benutzeroberfläche des Touchscreens. Der Aufbau der Benutzeroberfläche ist angelehnt an die Arbeitsschritte, die zur Vermessung eines Werkstückes nötig sind. Somit wird der Anwender visuell geführt und kann keine Einstellung vergessen. Das Besondere an diesem GUI (Graphical User Interface) ist, dass diese Schritte nicht starr, wie beispielsweise in einem Wizard erfolgen, sondern trotzdem eine flexible Arbeitsweise ermöglichen. Dieses Interface ermöglicht es Anfängern und Experten gleichermaßen effektiv zu arbeiten – auf Beginner- und Expert-Mode wurde bewusst verzichtet.

 

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OptoTracer IF

Steinbeis Qualitätssicherung und Bildverarbeitung GmbH, Ilmenau 2013–15

Kontur erkennen – für eine Produktstudie zur optischen Vermessung von Brillengestellen haben wir zunächst Ergonomiestudien erstellt, auf deren Basis wir das Gehäusedesign entwickelten. Ebenso ist auch die Konzeption und Gestaltung des Software-Interfaces in enger Abstimmung mit dem Produktdesign in unserem Haus entstanden, sodass die Bedienung von Hardwarekomponenten und Touchscreen optimal miteinander harmonieren.

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mido

Steinbeis-Transferzentrum Qualitätssicherung und Bildverarbeitung, Ilmenau seit 2003

Die Mess- und Entwicklungssoftware mido kann überall dort eingesetzt werden, wo Mess- und Prüfabläufe erstellt, bearbeitet, ausgeführt und ausgewertet werden müssen. Durch ein innovatives Hardware-Interface ist die Adaption neuer Geräte (Sensoren und Aktuatoren) mit sehr geringem Aufwand möglich und somit eine universelle Einsetzbarkeit gewährleistet. Mit mido können außerdem sehr effizient Bedienoberflächen und Anzeigen für verschiedenste Anwendungen generiert werden.

Das von uns konzipierte und gestaltete Benutzer-Interface ermöglicht eine sichere und schnelle Bedienung. Der Arbeitsfluss des Users wird nicht durch modale Dialoge unterbrochen. Seine Aufmerksamkeit gilt voll und ganz der zu lösenden Aufgabe.

Ein besonderer Produktvorteil ist dabei die Sichtbarkeit und direkte Manipulierbarkeit der Messabläufe. Zusätzlich wird das Arbeiten durch die Erfassbarkeit der Daten und Kenngrößen »auf einen Blick« erleichtert.

mido wird mittlerweile von namenhaften Automobilherstellern und
-zulieferern sowie in der Fertigung von Elektronikkomponenten international eingesetzt. An der Weiterentwicklung wird ständig gearbeitet…

 

Wissensplattform KnowHow@ÖV

Technische Universität Ilmenau (2019)

In den Verkehrsbetrieben werden bis zum Jahr 2027 40% der Beschäftigten in den Ruhestand übergehen. Dadurch geht auch ein großes Potential an Fachwissen und Erfahrungen verloren. Wie in sehr vielen Branchen, gibt es auch hier einen hohen Bedarf an Fachkräften, der jedoch aufgrund der demografischen Entwicklung nicht gedeckt werden kann.

Die Plattform KnowHow@ÖV soll einerseits Branchenwissen bündeln und dokumentieren und anderseits einen Wissenstransfer zu Neu- und Quereinsteigern ermöglichen. Eine Arbeitsgruppe des Fachgebietes Medienproduktion der TU Ilmenau hat ein innovatives, didaktisches Konzept entwickelt, das sich an die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen der Lehrenden und Lernenden anpasst.

Basierend darauf haben wir eine grafische Erscheinung für das User-Interface entworfen. Das Hauptaugenmerk dabei lag auf der Entwicklung eines möglichst reduzierten und minimalistischen Interfaces, um die Lerninhalte formal und konzeptuell in den Vordergrund zu stellen.

DynAPSys

Technische Universität Ilmenau, Fachgebiet Medienproduktion 2014

»DynAPSys« – das ist eine im Rahmen eines Forschungsprojektes der TU Ilmenau entwickelte App, für die wir verschiedene Bedienoberflächen erarbeitet haben.

Das Ziel des Forschungsprojektes ist die Entwicklung eines dynamischen Agendaplanungssystems. Das System verbindet die individuelle Fahrplangestaltung mit der Planung von persönlichen Terminen und Aufgaben (wie Kunden-Meeting, Einkauf usw.) des Fahrgasts zu einer automatisch generierten Tagesagenda. Zusätzlich bietet »DynAPSys« eine einfache und direkte Kommunikation zwischen dem Fahrgast und einem ÖPV-Unternehmen.

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ESIMAS

Technische Universität Ilmenau, Fachgebiet Medienproduktion 2014

Interface Design für ESIMAS – ein Echtzeit-Sicherheits-Management-System für Straßentunnel

ESIMAS ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung der in einer Tunnelleitstelle eingehenden sicherheitsrelevanten Informationen. Anhand vorverarbeiteter Daten führt dieses Expertensystem eine Sicherheitsanalyse sowie eine Risikobewertung des aktuellen Tunnelgeschehens in Echtzeit durch.

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a|FizeriC

asphericon GmbH (2017)

Die a|FizeriC Produktfamilie (10 Objektive umfassend) besteht aus ultra-präzisen Objektiven für die Messtechnik (Fizeau-Interferometrie) und ist das weltweit einzige asphärische Fizeau-Objektiv. Durch das von uns gestaltete Objektivgehäuse und die dazugehörige Verpackung wurde dieses Alleinstellungsmerkmal gegenüber der asphericon eigenen Produktpalette und den Konkurrenzprodukten hervorgehoben. In beiden Komponenten ist das Motiv ›aspherische Linsenkrümmung‹ als wiederkehrendes Formgestaltungselement eingesetzt. Das Designkonzept der Verpackung sieht eine Skalierbarkeit vor, um allen Objektivgrößen der Familie gerecht zu werden. Verschlossen wird die Box via Bajonettverschluss, in dem der Deckel um 45° gedreht wird – ein versehentliches Öffnen z.B. beim Tragen wird durch einen Sicherheitsbutton verhindert. Weitere Anforderungen an die Verpackung sind: Belastbarkeit, Stabilität, stoßabsorbierende Polsterung (Falltest), gute Transportierbarkeit, Stapelbarkeit/Lagerung, Schutz vor Schmutz/Staub/Feuchtigkeit, leichtes/unkompliziertes Entnehmen des Objektives und Lagerung des Objektives in verschiedenen Ausrichtungen.

Durch übergreifende Gestaltungselemente wie z.B. dem Bajonett-Marker, der eine gezielte Positionierung beim Einsetzen in das Interferometer ermöglicht und ergonomischen, strukturierten Griffflächen aus rutschhemmenden Material wurde für die Objektive eine formale Familienzusammengehörigkeit geschaffen.

Der Designprozess umfasste Konzeption, Entwurf, Konstruktion, prototypischen Modellbau (analog, 3D-Druck, Lasersintern) sowie das Labelingkonzept.

Roboter Assistierte Chirurgie

avateramedical GmbH, Jena seit 2013

Die roboterassistierte Chirurgie ist die Weiterentwicklung der minimalinvasiven Chirurgie – das Thüringer Unternehmen avateramedical GmbH hat ein innovatives System zur roboterassistierten Chirurgie entwickelt, das sich derzeit auf dem Weg zur Medizingerätezulassung befindet. Betraut mit dem Produkt- und Interface-Design, berücksichtigten wir im Entwurf und in der Umsetzung die hohen Standards für Medizingeräte. Besonderes Augenmerk wurde auf Ergonomie, Bediensicherheit und fertigungsbedingte Anforderungen gelegt. Wir haben den gesamten Designprozess von der Konzeption, dem Entwurf über die CAD-Datenerstellung der Gehäuseteile bis hin zur Datenaufbereitung für die Herstellung betreut.

Neurofeedback-System PD

eldith – Electro-Diagnostic & Therapeutic Systems GmbH, Ilmenau 2002

Unsichtbares sichtbar machen – mit Hilfe des Neurofeedbacks können EEG-Wellen von Patienten in Echtzeit visualisiert werden. Diese bilden die Grundlage für Therapien verschiedener Erkrankungen des Gehirns. Anwendungsgebiete sind unter anderem Epilepsie, ADHS, Tinitus, Migräne und weitere. Das Verfahren gilt als nebenwirkungsfrei – im Gegensatz zu medikamentöser Behandlung. Der Patient trainiert bestimmte Spannungspotentiale im Gehirn gezielt zu beeinflussen, um damit der Erkrankung entgegenzuwirken.

Unser Auftrag war die Entwicklung des Produktdesigns der Produktserien EURO PRAX® und NEURO HOME® des Ilmenauer Medizingeräteherstellers »eldith«.

 

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MOVA 3D

Forschungsallianz 3Dsensation August 2016 - Dezember 2019

›Multimodaler Omnidirektionaler 3D-Sensor für die Verhaltensanalyse von Personen‹

Im Seniorenalter möglichst lange selbstbestimmt und in gewohnter Umgebung zu leben und im Notfall dennoch schnell Hilfe zu bekommen, wünschen sich viele Menschen. Das Projekt MOVA 3D setzt hier mit einem technischen Lösungsansatz zum Ambient-Assisted-Living an, indem eine omnidirektionale 3D-Video-Erfassung den gesamten Raum mit einem einzigen Sensor erfasst und Notfälle, wie beispielsweise einen Sturz, detektieren kann. Mittels einer Datenfusion von 3D-Video und 3D-Audio erfolgt eine Verhaltens-, Emotions- und Kontextanalyse. Die Interaktion mit dem System erfolgt hauptsächlich per Sprache – lediglich nicht für den Notfall relevante Zusatzfunktionen werden über einen Touchscreen angeboten. Zusätzlich zu den hoher Standards der Datenschutzaspekte (die Datenverarbeitung erfolgt ausschließlich stationär, nur im Notfall wird eine Verbindung zu einer Leitstelle aufgebaut) soll der Sensor durch seine äußere Erscheinung und der Art und Weise, wie der Nutzer mit dem System interagiert, gut in jedes Wohnumfeld integriert werden können, sowie die allgemeine Akzeptanz befördern. Unsere Aufgaben im Projekt umfassten Analyse und Recherche, Zielgruppendefinition, Erstellung von Personas, Funktionsdefinition, Konzeption, Entwurf, Modellbau, Konstruktion für die Hardwarekomponenten sowie die Erstellung von Nutzerszenarios, Ablaufdiagrammen und Grafiken für die Nutzerschnittstellen.

   

Tool Presetter PD

NT Tool Corporation, Takahama City, Japan 2010

Der »Tool Presetter« – ein optisches Werkzeugvoreinstellgerät des japanischen Herstellers NT Tools, ermöglicht die Mes­sung und Einstellung von Werkstücken oder Werkzeugen in besonders einfacher, unaufwendiger und flexibler Weise.

Wir entwickelten das Produktdesign mit Augenmerk auf Bediensicherheit und Optimierung der ergonomischen Handhabung der Spindeln und Werkzeuge sowie auf eine sichere Erreichbarkeit und angenehme Bedienung des Touchscreens.

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Steinbeis Qualitätssicherung und Bildverarbeitung GmbH, Ilmenau 2013–15

Kontur erkennen – für eine Produktstudie zur optischen Vermessung von Brillengestellen haben wir zunächst Ergonomiestudien erstellt, auf deren Basis wir das Gehäusedesign entwickelten. Ebenso ist auch die Konzeption und Gestaltung des Software-Interfaces in enger Abstimmung mit dem Produktdesign in unserem Haus entstanden, sodass die Bedienung von Hardwarekomponenten und Touchscreen optimal miteinander harmonieren.

 

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GrainSpector

Steinbeis-Transferzentrum Qualitätssicherung und Bildverarbeitung, Ilmenau 2009

Mit dem »grainspector« werden Getreideproben per Bildverarbeitung auf unterschiedliche Parameter wie z.B. Getreidearten, Kornbesatz, Bruchkorn, Spelzen usw. untersucht.

Bei dem Verbundprojekt ›QualiKorn‹ mit der TU Ilmenau/ Fakultät Maschinenbau entwickelten wir innovative Anzeige- und Bedienkonzepte für Hard- und Software des »grainspectors«. Besonderes Augenmerk legten wir auf den Aspekt der Ergonomie – die Gewährleistung einer guten Sitz- und Steharbeitssituation und gleichzeitig die Anpassbarkeit auf unterschiedliche Personengrößen.

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Baumschmuck

Weimar-Porzellan GmbH, Blankenhain 2010

Gemeinsam mit der Weimar Porzellan GmbH ist ein außergewöhnlicher und schlichter Christbaumschmuck aus zartem Biskuitporzellan entstanden. Inzwischen sind noch einige Motive hinzugekommen und der Baumschmuck ist sowohl in der Porzellanvariante als auch aus Holz erhältlich.

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3plusplus CD

3plusplus GmbH, Sonsbeck seit 2009

Die 3plusplus GmbH entwickelt Softwareprodukte für die Mess- und Automatisierungstechnik, die weltweit im Einsatz sind. Wir übernahmen die Entwicklung eines interkulturell verständlichen Corporate Designs. Das zentrale Gestaltungselement spielgelt sich in Mustern wider, die, je nach Anwendung, variieren. Den Webauftritt haben wir für das Unternehmen sowohl grafisch als auch technisch realisiert.

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avateramedical CD

avateramedical GmbH, Jena 2013

Die avateramedical GmbH – ein Thüringer Start-Up-Unternehmen – entwickelt ein System zur Roboter assistierten Chirurgie. Neben dem Produkt- und Interface-Design für die Medizingeräte wurden von uns das Corporate Design sowie die dazugehörigen Kommunikationsmaterialien entworfen und umgesetzt.

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CiS Jahresbericht

CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik GmbH, Erfurt

Dem Jahresbericht 2014 für das Forschungsinstitut für Mikrosensorik durften wir ein neues Gewand geben – vom Satz bis zur Produktion wurde die Broschüre in unserem Haus betreut.

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Designpreis Logo

Design Zentrum Thüringen, Weimar 2003

Design ist etwas Lebendiges – längst ist gute Gestaltung nicht mehr elitären Kreisen vorbehalten, sie ist ein wichtiger Teil unserer Alltagskultur, unseres alltäglichen Lebens geworden. Mit dem Thüringer Designpreis werden regelmäßig Unternehmen geehrt, die exemplarisch zu dieser Kultur beitragen, indem sie die in Thüringen noch junge Pflanze der Designkultur pflegen und gedeihen lassen.

Unser Vorschlag für das neue Zeichen des Designpreises Thüringen bildet das Wachstum dieser Kultur ab, in Form einer sich symbolhaft entwickelnden Pflanze, welche für Wachstum und Erneuerung steht.

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Animation verstellbare Nockenwelle

Euro Engineering AG, Düsseldorf/ Chemnitz 2014

Komplexes verständlich darstellen – darum ging es bei der Erstellung eines Präsentationsfilms für die euro engineering AG. Darin wird die Arbeitsweise eines Verbrennungsmotors mit innovativer Ventilsteuerung dargestellt. Die vorgegebenen CAD-Daten bereiteten wir auf, um sie anschließend zu visualisieren. Nach selbst kreiertem Storyboard erstellten wir dann unter der Vorgabe einer exakten synchron laufenden Mechanik sowie einer orginalgetreuen Materialanmutung die gewünschte 3D-Animation.

 

Ausschreibung FH Erfurt

Fachhochschule Erfurt, Erfurt 2006

Vielfalt und Offenheit – das spiegelt unser gestalterischer Vorschlag für das Corporate Design der Fachhochschule Erfurt wider. Das Designkonzept funktioniert sowohl für die verschiedenen Fachrichtungen als auch für die übergeordneten Bereiche gleichermaßen und schafft dabei einen einheitlichen, verbindenden Rahmen.

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3D/360° VR-Inszenierung

IDEO LP, Palo Alto, USA seit 2016

»the future of automobility: moving together« – ist das Konzept eines selbstfahrenden Autos, das den Fokus gleichermaßen auf die Bedürfnisse von Fahrer und Passagieren legt, ausgestattet mit einzigartigen Anpassungsfeatures. IDEO untersucht mit diesem Szenario die künftigen Möglichkeiten und das Potenzial des Ride-Sharing.

Wir unterstützen das Projekt mit der Inszenierung und Animation des Konzeptfahrzeugs, eingebettet in eine virtuelle Landschaft. Dabei wird die Aufmerksamkeit des Betrachters durch die atmosphärische Inszenierung geleitet – bei Tageslicht und in der Dunkelheit. Ein Highlight ist das dreidimensionale virtuelle Fahrerlebnis: der Betrachter kann sich während der Fahrt umschauen – besonders intensiv erlebbar mittels einer VR-Brille.

Das vollständige 3D-Erlebnis ist hier verfügbar.

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Infinite Fuels GmbH (seit 2013), Berlin

Mit einem sehr innovativen und zukunftsträchtigen Thema beschäftigt sich das Start-Up-Unternehmen ›Infinite Fuels‹ – die Entwicklung eines Verfahrens zur regenerativen Herstellung von Kohlenwasserstoffen, die chemisch mit denen des Mineralöls verwandt sind. Für ›Infinite Fuels‹ sind das Erscheinungsbild und Informationsmaterialien in unserem Hause entwickelt worden.

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IPHT CD

Institut für Photonische Technologien e.V., Jena 2007

Neuanfang – im Zuge der Umbenennung und fachlichen Neuausrichtung des Instituts für Physikalische Hochtechnologie Jena e.V. wurde auch das Erscheinungsbild einer vollständigen Überarbeitung unterzogen. Unsere Aufgabe war es, ein innovatives Corporate Design zu entwickeln, das den Forschungsschwerpunkt Photonik zum Ausdruck bringt und die vier Fachbereiche gleichermaßen repräsentiert.

Es sind zahlreiche Materialien entstanden – von der Visitenkarte bis zum Messebanner. Schauen Sie sich dazu gern eine Auswahl in der Galerie an.

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Jahresberichte

Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. – AGETHUR, Weimar 2011–16

Die AGETHUR – die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. in Weimar – steht für Gesundheits- und Ernährungsberatung für öffentliche Einrichtungen.

Wir übernahmen von 2012–2016 Satz und Layout der Jahresberichte. Dafür entwickelten wir einen durchgängigen Illustrationsstil sowie ein einheitliches Gestaltungsraster, das z. B. in Flussdiagrammen und Übersichten Anwendung fand.

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Projektanleitung „Love Island“

Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. – AGETHUR, Weimar 2014

»Love Island« ist eine Broschüre, die Lehrenden eine Projektanleitung mit dem Fokus Sexualpädagogik an die Hand gibt. Wir übernahmen Illustration, Satz und Layout des Leitfadens.

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OptoNet CD

OptoNet e.V., Jena 2001–2008

Photoniknetzwerk Thüringen – für den OptoNet e.V. entwarfen wir das Corporate Design und gestalteten im neuen Gewand zahlreiche Informationsmaterialien – von der Geschäftsausstattung, Flyern, Broschüren, Branchenberichten, Messestand über die Webseite bis hin zu individuell ausgearbeiteten Give Aways.

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Steinbeis CD

Steinbeis Qualitätssicherung und Bildverarbeitung GmbH, Ilmenau seit 2005

Qualität im Blick – das Erscheinungsbild des SQB vereint durch feine Raster und die eleganten Wellenelemente Präzision und Kreativität – die wichtigsten Grundlagen für technische Entwicklungen. Das Konzept und sämtliche Umsetzungen des Corporate Designs nahmen in unserem Hause Gestalt an.

Neben der Geschäftsausstattung wurden Informationsmaterialien wie Flyer, Produktblätter und das interaktive Qualitätsmanagement-Handbuch im Rahmen der Corporate Identity in Form gebracht, genauso wie die dazu gehörige Webpräsenz.

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Buchreihe Erfurter Schatzfund

Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Weimar 2009–12

Einzigartig – in der Erfurter Altstadt wurde im Jahr 1998 ein jüdischer Schatz aus dem Mittelalter gefunden, der in Zustand und Umfang außergewöhnlich und einmalig ist.

Wir hatten die wundervolle Aufgabe die Buchreihe zu gestalten und zu setzen, in denen dieser Schatz – Silbermünzen und -barren, Trinkgeschirre und zahlreiche Schmuckstücke – sowie die aus ihnen gewonnenen Erkenntnisse über das kulturelle Leben dokumentiert sind.

 

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Luxustourer Szenarien

BMW AG, München 2003

Der Weg ist das Ziel – um die Reise in der Zukunft noch angenehmer und komfortabler zu machen, haben wir für BMW Motorrad Studien und Szenarien rund um den Luxustourer entworfen.

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design:lab weimar GmbH, Weimar 1999

Hierbei handelt es sich um die Diplomarbeit von Hendrik Lührs und Alexander Buckan aus dem Jahre 1999:

Der Traum vom Fliegen ist so alt wie die Menschheit selbst – und die Idee einer Kombination aus Land- und Luftfahrzeug ist ebenfalls nicht neu. Das Originelle dieses Entwurfes stellt die Verbindung aus Motorrad und Gyrocopter dar. Das Motorrad ist in seiner Fahrdynamik dem Flugzeug viel näher, als es das Auto je sein kann. Der Gyrocopter, bei dem der Auftrieb durch Autorotation entsteht, ist simpler, sicherer und kompakter als alle anderen Flugkonzepte zu realisieren – und damit auch erste Wahl für eine möglichst schnelle »Verwandlung« des Fahrzeuges in ein Flugzeug.

Der Fahrer befindet sich in Liegesitzposition. Die tragende Schalenkonstruktion (deren asymmetrische Gestaltung einen bequemen Einstieg gewährleistet) aus Verbundwerkstoffen und der verwendete Wankelmotor ermöglichen geringes Gewicht, das stufenlose Getriebe und die Verbundbremse einfache Bedienung.

Die Rotorblätter sind während der Fahrt über dem Vorderrad zusammengefaltet, der Propeller ins »nabenlose« Hinterrad eingeklappt, worüber der Antrieb erfolgt.

Das vollverkleidete Vorderrad mit Achsschenkellenkung wirkt während des Fluges als zusätzliches Seitenruder, wobei die eigentliche Steuerung in der Luft über den in alle Richtungen schwenkbaren Rotor erfolgt – der Fahrer macht lediglich die von der Straßenfahrt gewohnten Lenkbewegungen und kann den Lenker für Änderungen der Flughöhe zusätzlich zu sich heranziehen oder von sich wegdrücken.

Die gewählte Konstruktion macht sowohl das Motorrad als auch das Flugzeug vollwertig nutzbar; die jeweils nötigen Kompromisse sind sehr gering: Der Traum vom Fliegen wird mit wenig Mitteln erlebbar.

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Elektro-Roller Studie

IndiKar Individual Karosseriebau GmbH, Wilkau-Haßlau 2007

Das Thema ›Neue Konzepte für die urbane Mobilität‹ war der Ausgangspunkt für eine innovative Elektroroller-Studie mit modernster Akkutechnik. Wir gaben dem Konzept eine zukunftweisende und ergonomische Erscheinung und haben darüber hinaus am technischen Gesamtpaket mitgearbeitet. Zahlreiche spannende Details machen das Fahrzeug zu einem rundum angenehmen Begleiter.

Hochrad Mitsubishi

Mitsubishi Motors Corp., Tokyo, Japan 2003

Während der Tokyo Motor Show 2003 war auch das von uns entworfene Hochrad im Einsatz. Es machte mit seiner außergewöhnlichen Erscheinung auf den japanischen Autohersteller Mitsubishi Motors und dessen Präsentation aufmerksam.

Das Hochrad bezieht sich in seiner Gestaltung auf die von Mitsubishi in Tokyo erstmals gezeigte Konzeptstudie »SE-RO«, einen ungewöhnlichen Kleinwagen mit polierter Aluminium Außenhaut und innovativem Interieur.

Das Hochrad vereint ein traditionelles Konzept mit modernen technischen Lösungen (Parallelogrammgabel vorn, Einarmschwinge hinten, Scheibenbremsen, Fünfspeichenfelgen, Aluminiumrahmen usw.) zu einem stimmigen Gesamtbild, das sich bewusst vom Retro-Design distanziert und die Faszination dieser Gefährte modern interpretiert.

Der damalige Mitsubishi-Chefdesigner Olivier Boulay (Mitte) auf dem Messestand in Tokyo (Fotos: Mitsubishi)

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Simson Hyperbike

Simson Motorrad GmbH & Co. KG, Suhl / Kontec GmbH, Korntal-Münchingen 2001–2003

Die Entwicklung dieser Studie wurde von den zwei Industriepartnern Simson und Kontec gemeinsam mit uns umgesetzt. Ziel war ein Motorrad, das an die Tradition der Simson-Werke als Hersteller von hochwertigen Fahrzeugen wie dem »Simson Supra« im Automobilbereich oder der »AWO« (bzw. Simson 425) im Motorradbereich anknüpfen sollte.

Die Leistungsdaten und konstruktiven Lösungen des Technologieträgers sollten neue Maßstäbe setzen, und die Maschine musste – im Gegensatz zu ähnlich positionierten Projekten – gute Fahreigenschaften aufweisen und in Kleinserie realisierbar sein. Ein Vierzylinder-V-Motor mit zwei Litern Hubraum, 250 PS Leistung und 220 Nm Drehmoment war für den Antrieb vorgesehen. Die formale Gestaltung sollte dabei stilbildend für spätere (kleinere) Simson-Motorräder sein und sich von aktuellen Trends japanischer, italienischer und britischer Hersteller abheben – ein eigenständiger Charakter war das Ziel.

Durch die frühe und tiefgreifende Einbindung in Planung und Entwicklung konnten wir auch Einfluss auf die technische Konzeption nehmen, was einer der wesentliche Gründe für die formale Qualität der Studie ist. Designmodelle im Maßstab 1:4 und erste Schritte zum 1:1 Modell waren der Arbeitsstand zum Ende des Projektes durch die Insolvenz der Simson Motorrad GmbH.

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