Guardian X

Cross Match Technologies GmbH, Jena 2010

Ohne Sprachbarriere – aufgrund der kulturell weit gefächerten, schwer einzugrenzenden Zielgruppe haben wir für einen Fingerprint-Scanner ein neuartiges Interfacekonzept entwickelt, das auf jegliche modale Dialoge und Fehlermeldungen verzichtet. Sämtliche Aufforderungen und Hinweise zur Benutzung werden dem Anwender mit Hilfe von animierten Gesten verdeutlicht. Dadurch kann die grafische Benutzeroberfläche von allen Nutzern unabhängig von Sprache und kulturellem Hintergrund gleichermaßen verstanden werden.

Bei der Aufnahme von Fingerabdrücken ist das korrekte Auflegen der Hand (Postion und Druck) entscheidend. Um zu visualisieren, ob jeder Finger mit dem richtigen Druck aufliegt, wird unter der Hand eine Fläche, die sich wie eine Flüssigkeit verhält, weggedrückt, bis die dargestellte Grenzlinie erreicht wird. Diese leuchtet kurz auf und signalisiert, dass der Scan erfolgreich abgeschlossen wurde. Somit kann man in Echtzeit sehen, welcher Finger zu viel oder zu wenig Druck ausübt und gegebenenfalls sofort korrigieren.

Das Nutzerfeedback für den Druck haben wir an das Phänomen ›Fußabdruck im nassen Sand‹ angelehnt – stellt man den Fuß beispielsweise bei einem Standspaziergang in den nassen Sand, hellt sich der Bereich um den Fuß herum auf. Hebt man den Fuß wieder an, so kehrt die dunkle Färbung des Sandes rasch zurück.

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